Die Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit in Weissach im Tal
Das Gotteshaus auf dem Sandberg entstand in den Jahren von 1964 bis 1966. Die Initiatoren für seinen Bau waren Ungarndeutsche, die nach dem zweiten Weltkrieg als Heimatvertriebene hier ansässig wurden. Sie zeigten für ihr Projekt sehr viel Engagement und leisteten einen beträchtlichen Anteil an Eigenarbeit.
Der erste Gottesdienst in dem noch unfertigen Kirchenraum war die Christmette am 24.12.1965, zu der es einer Sondergenehmigung bedurfte. Die offizielle Einweihung erfolgte am 27.3.1966.
Es handelt es sich um eine von 26 Kirchen in Fertigbauweise, wie sie der Herrenberger Architekt Wilhelm Frank entworfen hat. Markant ist das tief hinuntergezogene Dach mit Sichtbetonplatten an den Giebelwänden. Dem Eingang ist eine offene Vordachkonstruktion vorgestellt. Charakteristisch für den Innenraum ist die Holzschalung an der Decke.
Taufbecken, Altarkreuz und Tabernakel sind Schmiedearbeiten der Firma Herzler in Schwäbisch Gmünd. Der Altar besteht aus Kirchheimer Muschelkalk, der Fußboden aus Solnhofer Natursteinplatten. Das Glasfenster rechts vom Altar stammt aus der Werkstatt von Gregor Bomm (1929-2008). Es symbolisiert die alttestamentarische Geschichte von Jona und dem Walfisch. Der Einbau einer Tzschöckel-Orgel erfolgte im Jahr 1982.
Gemeindehaus
Das katholische Gemeindehaus befindet sich direkt neben der Dreifaltigkeitskirche sowie der katholischen Kindertagesstätte Unterm Regenbogen. Das Pfarrbüro befindet sich im oberen Teil des Gemeindehauses.
Vermietung
Der Gemeindesaal mit großer, voll ausgestatteter Küche kann samstags und sonntags für private Feiern, Feste, Vorträge und Seminare gemietet werden. Er bietet Platz für max. 80 Personen. Ab 22 Uhr ist Zimmerlautstärke einzuhalten. Das Gemeindehaus kann bis 24 Uhr genutzt werden.
Der Clubraum kann für Sitzungen für ca. 10 Personen gemietet werden.
Für nähere Informationen zur Vermietung und zu den Räumen kontaktieren Sie bitte unser Pfarrbüro in Unterweissach.













