Organisierte katholische Nachbarschaftshilfen in unserer Seelsorgeeinheit

Die katholische Nachbarschaftshilfe ist eine engagierte Gemeinschaft von Frauen und Männern, die auf den Prinzipien der christlichen Nächstenliebe und Solidarität basiert. In unserer Gemeinde ist diese Form der Unterstützung fest verankert und spielt eine bedeutende Rolle im Dienst am Mitmenschen.  

Charakteristisch für die organisierte katholische Nachbarschaftshilfe ist ihre breite Palette an Aktivitäten, die darauf abzielen, die Bedürfnisse der Gemeindemitglieder zu erfüllen. Hierzu gehören beispielsweise:

  • Besuche bei älteren, alleinstehenden oder kranken Menschen, 
  • Unterstützung von Familien in Notlagen,
  • Hilfe bei Einkäufen oder
  • Fahrdienste für Personen, die auf Mobiltätshilfe angewiesen sind.
  • Ebenso entlasten wir Angehörige die z.B. an Demenz erkrankte Angehörige pflegen.
  • Begleitung bei Spaziergängen, Betreuung und Aktivierung sowie
  • einfache Haushaltsunterstützung runden das Angebot ab.

Helfen - was kostet das?

Wir sind ein anerkanntes Angebot zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI. . Unsere Dienste können über den Entlastungsbeitrag der Pflegeversicherung abgerechnet werden, aber auch Selbstzahler sind herzlich willkommen.

Die Kosten pro Einsatzstunde sind 12.50 € zzgl 0,35 € pro km.

Wir suchen engagierte Mitarbeiter/ innen

Die Mitglieder unserer Nachbarschaftshilfen setzen sich aus Freiwilligen zusammen, die ihre Zeit und Ressourcen großzügig teilen, um anderen zu helfen.

Um unser Angebot weiterhin aufrechterhalten zu können, suchen wir jederzeit aktive und engagierte Mitarbeiter.

Unsere engagiert Tätigen erhalten eine Aufwandsentschädigung und können sich über viele Fortbildungen schulen.

Insgesamt kann man die organisierte katholische Nachbarschafshilfe als einen wertvollen Ausdruck der karitativen Bemühungen der katholischen Kirche beschreiben, die darauf abzielt, die Lebensqualität der Gemeindemitglieder zu verbessern und eine Atmosphäre der Fürsorge und gegenseitigen Hilfe zu schaffen.

Ansprechpartnerinnen

Nachbarschaftshilfe Weissach/Allmersbach

Claudia Peyer
 07191/59395
nbh-weissach@kswt.de

 

 

Nachbarschaftshilfe Auenwald/Althütte

Rebecca Reicherz
0178-92.04642
rebecca.reicherz@drs.de


Bürozeiten i. d. R. 

Montag09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Mittwoch09.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Donnerstag09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

 

Aktuelles

40 Jahre Nachbarschaftshilfe - ein Grund zum Feiern

Mit einem feierlichen Gottesdienst feierten die katholische Nachbarschaftshilfen der Seelsorgeeinheit am 6. Juli 2025 ihr 40-jähriges Bestehen.

"...Ein ganz herzliches 'Vergelt's Gott!' für Ihren Einsatz und Ihren Dienst an bedürftigen Mitmenschen in unserer Nachbarschaft!". Herr Pfarrer Müller dankte den ehemaligen und aktiven Ehrenamtlichen und erinnerte mit seinen Predigtimpulsen mit dem Lied "Wenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht", dass echte Hilfe dort beginnt, wo Menschen sich Zeit nehmen, einander zuhören und ihre Gaben teilen- ganz im Sinne christlicher Nächstenliebe.

Das sogenannte Rosenwunder, das von Elisabeth von Thüringen erzählt wird, nahm er sehr passend in die Ansprache mit auf.

"Ihre unermüdliche Arbeit geschieht oft im Stillen, abseits von großem Applaus oder öffentlicher Aufmerksamkeit- und doch ist sie so kostbar." In seiner Ansprache dankte Bürgermeister Daniel Bogner den Ehrenamtlichen für ihren langjährigen Einsatz und ihr wertvolles Engagement.

Am Ende des Gottesdienstes würdigten die Einsatzleitungen, Claudia Peyer und Rebecca Reicherz, die aktiven Ehrenamtlichen mit einer Rose mit folgendem Segenswunsch: 

Möge dein Herz stets offen sein für die, die Hilfe brauchen.
Mögen deine Hände Kraft schenken, wo sie gebraucht wird.
Möge dein Lächeln Licht bringen in dunkle Tage.
Möge dein Einsatz Hoffnung säen, wo Zweifel wächst.

Der Wind stärke deinen Rücken,
die Sonne erwärme dein Herz,
der Regen tränke den Boden deiner Güte,
und der Segen des Himmels begleite dich –
heute und alle Tage.

Verbunden war die Rose mit den Worten:
„Ohne euch gäbe es diese Hilfe nicht – ihr seid das Herz unserer Gemeinschaft.“

Im Anschluss wurde beim Ständerling gemeinsam gefeiert, Erinnerungen geteilt und die Bedeutung der Nachbarschaftshilfe für die Gemeinde gewürdigt. Ein Zeichen gelebter Solidarität und Menschlichkeit- seit vier Jahrzehnten.