Sonnenerntefest in Ebersberg und Althütte
Im Rahmen des Ausschusses MEFB ( Mission-Entwicklung-Frieden und Bewahrung der Schöpfung ) wurde schon im Jahre 2001, angestoßen durch ein für die Ökologie brennendes Gemeindemitglied und einem in dieser Hinsicht sehr aufgeschlossenen Pfarrer Ladenburger, eine Solaranlage mit einer Leistung von 5,3 kWp auf dem Dach der Herz-Jesu-Kirche in Ebersberg installiert.
Wir waren damit unter den ersten Kirchengemeinden der Diözese, die so umweltbewusst waren. Schon 2008 kam eine zweite Anlage mit einer Leistung von 8,4 kWp und eine weitere Anlage auf dem Kirchendach Althütte mit einer Leistung von 14,6 kWp dazu.
Seit Juli 2001 wird jährlich ein „Sonnenerntefest“ gefeiert, bei dem die jeweilige „Sonnenernte“ sprich die Summe der kollektierten Sonnenenergie (Franz Alt „ die Sonne schickt uns keine Rechnung“) sowie der finanzielle Gewinn und die damit zusammenhängende Einsparung von CO2 bekannt gegeben und gefeiert wird. Dieses Fest wird auch als „Werbeträger in Sachen Ökologie“ verstanden.
Blickt man von heute aus zurück, muss man stolz und dankbar sein, solch zukunftsweisende Menschen und Initiativen in unserer Kirchengemeinde gehabt zu haben. Weiterhin wurde unter der genannten Führung schon damals der Strom auf einen atomfreien und klimafreundlichen Anbieter umgestellt und ein kirchliches Umweltmanagement (hinsichtlich Papierverbrauch, Putzmittel, Heizung etc.) betrieben.
Im Rahmen der Sanierung der Herz-Jesu-Kirche in Ebersberg wurden im Frühjahr 2025 die alten Fotovoltaikanlagen demontiert und durch eine neue Fotovoltaikanlage ersetzt, die im Eigentum der KSE Energie GmbH in Freiburg steht. Die KSE ist ein nicht gewinnorientiertes Energieversorgungsunternehmen der vier großen christlichen Kirchen Baden- Württembergs (https://www.kse-energie.de/ueber-kse/unternehmen), mit der die Kirchengemeinde Auenwald/Althütte einen Pachtvertrag hat. Die neue Fotovoltaikanlage hat eine Leistung von 30,6 kWp und einen erwarteten Jahresertrag von ca. 35.000 kWh.



