In diesem Jahr waren es aus unseren vier Gemeinden 16 Kinder, die sich gemeinsam mit ihren Familien auf den Weg zur Erstkommunion gemacht hatten. Jetzt liegt eine intensive spannende und bewegende Zeit hinter ihnen, auf die alle in großer Dankbarkeit zurückblicken können.
Die Einführung begann mit dem neugierigen Erkunden des Kirchenraums. Dabei entdeckten die Kinder den Altar, das Taufbecken und viele weitere Zeichen unseres Glaubens. Schritt für Schritt wurde ihnen deutlich: Es ist Jesus Christus selbst, der uns ruft – und der uns als Freunde in seine Gemeinschaft einlädt.
Bereits in ihrer Taufe hatten sie die bedingungslose Liebe Gottes erfahren dürfen. Im Gebet übten sie jetzt, ihre Gedanken, ihre Freude aber auch ihre Sorgen vor ihn zu bringen. Mit Gott zu sprechen heißt, mit einem Freund zu sprechen, der zuhört, versteht und immer für uns da ist. Besonders das gemeinsame Beten des Vater Unser wurde zu einem vertrauten und verbindenden Moment.
Die Bibel mit der Offenbarung Gottes erachteten die Kinder als eine besondere Kostbarkeit. 
Ein weiterer wichtiger Schritt war das Nachdenken über das eigene Leben. Man setzte sich mit seinen Stärken und Schwächen auseinander und erfuhr dabei, dass niemand perfekt ist und dass Fehler zum Menschsein dazugehören. Umso tröstlicher war die Erfahrung, dass Gott uns immer wieder annimmt, vergibt und neu auf uns zugeht.
Der Höhepunkt und Abschluss dieses gemeinsamen Wegs gipfelte schließlich in der Feier der Erstkommunion am 26. April 2026 in der Kirche zur Heiligsten Dreifaltigkeit.  In diesem Sakrament wird in den Zeichen von Brot und Wein erfahrbar, wie Jesus Christus mitten unter uns ist und sich uns schenkt. 

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die diese Vorbereitungszeit mit großem Engagement begleitet haben: der Leiterin Elvira Reim, dem Katecheten Andreas Ermer und all denen, die im Hintergrund mitgewirkt haben. Ohne sie wäre dieser Weg nicht möglich gewesen.